Der Hintern hinterm Busch.


Der Hintern hinterm Busch.

Ein Pilger bewegt sich seit früh morgens über den Camino, dieser Wegesabschnitt ist nicht sehr dicht besiedelt. Seit einiger Zeit zwickt es im Hintern und eine Notdurft macht sich immer mehr bemerkbar. Weit und weit keine Toilette in Sicht. Da hilft nur weiterzugehen und auf die Begegnung mit einem Baum oder Busch; sich zu freuen. Und da ist er nun, der kleine Busch. Am Ort dahinter kurze Blicke ob gerade andere Pilger um die Ecke grinsen. NEIN, der Zeitpunkt ist günstig dem kleinen Busch den nackten Hinten hinzustrecken.

Es dauert noch etwas bis die Notdurft aus dem Hintern kriecht …

Plötzlich als es gerade kommt … kommt eine Herde Pilger ums Eck gelaufen. Der Kopf wird rot, nicht nur durch´s drücken der Wurst. Wie peinlich ist das denn!? Leichtes Gekicher ist von den Vorbeigehenden zu vernehmen. Der Hintern hinterm Busch bleibt noch eine ganze Weile in der Versenkung, bevor der weitere Weg aufgenommen wird. Nach kurzer Zeit ist die Schmach vergessen und das Pilgern bereitet wieder Herzensfreude heute.

Der nächste kommende Ort darf das Nachtlager bis zum nächsten Morgen bereit halten. Genauso sehen es auch viele andere Pilger. Dem Hinternbesitzer sein Kopf wird erneut hoch rot …
Viele der Vorbeikommenden erkennt er im Ort wieder. Ob sie seinen Hintern hinterm Busch seinem Gesicht zuordnen können !!! ???

(Diese Geschichte wurde mir in Spanien erzählt, wer sie mir damals erzählte? Ich weiß es leider nicht mehr!)

Ein schönen Dienstagabend und buen Camino 🙂

Pilger Kai ❤

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