„Der Bodensee immer links.“


Beim Wandern kann es sehr schnell gehen und das Wetter ändert sich schlagartig und es verspricht dann nichts Gutes.

(das gilt nicht nur für die Berge …)

So auch an diesem Wandertag am Bodenseeufer der Schweiz entlang. Unterwegs in Richtung Bregenz. Innerhalb weniger Minuten kam die Sturmfront auf mich zu – bzw. auf alle die derzeit unterwegs waren zu.
Die Menschen auf dem Bodensee in Booten flüchteten so schnell sie konnten. Ich wusste nicht wirklich wohin. Obwohl ich Geld im Sack hatte, war ich nicht bereit für eine sichere Unterkunft zu bezahlen. Jemanden um Asyl zu fragen ging auch in diesem Moment nicht. Warum? das weiß ich nicht, keiner da vielleicht? Ich hatte kein Gefühl dazu, oder so.

Anhand des Erschöpfungsgrades fällt es dem Gehirn schwer eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Darin besteht bei jeder Expedition die große Gefahr:

„In der Erschöpfung angelangt, merkt man es selbst nicht, erst wenn man ruht kommt das Gefühl dazu!“

Letztlich schlief ich im etwas geschützten Bereich vor einer Kirche. Die Kirchentüre selbst war und blieb verschlossen.

Ich möchte euch anhand von ein paar Fotos die natürliche Bedrohung vor Augen führen.

Seht selbst:

Unwetter (2)

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