Smartphone getippelt.


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Es ist Nacht hier in Muxia. Die Menschen feiern fröhlich und tanzen in den engen Straßen, der Ort ist liebevoll geschmückt. Groß und Klein sind mittelalterlich gekleidet. Es passt. Idt wunderschön und es fühlt sich gut im Herzen an willkommen zu sein. Das kenne ich aus Deutschland nicht. Ich sitze in meinem Stammcafe nach Mitternacht und trinke meinen geliebten Cafe Conleche. Dem Alkohol bleibe ich weiterhin fern. BREAK!

Um 21 kletterte ich Barfuß auf den Berg am Meer. Heute wollte den Sonnenuntergang alleine genießen. Dann kam eine Asiaten zu mir. Es stellte sich heraus, dass wir beide den Camino von Saint Jean Piere de Port gingen. Jeder mit seiner eigenen Geschichte in der Brust und im Kopf. Jetzt saßen wir gemeinsam da und teilten den Moment des Sonnenuntergangs miteinander. Fremde aus unterschiedlichen Ländern auf weit voneinander gelegenen Kontinenten. Ich aus Deutschland, sie aus China. Die Möwen schwebten über unseren Köpfen im Wind. Die Sonne verschwand langsam im Meer. Stille. Atemberaubende Himmelsleinwand. Dann schrie ich vor Freude. Sie schrie mit. Das wiederholte sich ein paar mal. Dann lagen wir uns in den Armen und wünschten uns Glück. Stille leise Tränen kullerten. Abschied ohne Wiedersehen. Loslassen, Dankbarkeit für den Moment, den uns Niemand nehmen kann in diesem Leben. Ein Leben auf dem Camino wo es keine verschlossen Türen vor den Herzen gibt. Buen Camino ♡ Kai Peter Jasny

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2 Gedanken zu “Smartphone getippelt.

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