Es gibt diese Tage.


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Tage, wie diesen heute bei mir. Jede Art von Ablenkung ist willkommen heute. Es geht mir gut. Mittlerweile habe ich gelernt damit umzugehen und die Geduld nicht in der Ecke stehend warten zu lassen. Irgendwann kommt der Impuls zur Handlung. Wenn nicht heute, dann halt morgen. Oder noch später, was soll’s! Ich bin wieder viel am Schreiben. Damit lebe ich meine größte Liebe. Wunderschön. Ich tu’s für mich und lasse freiwillig Menschen daran teilhaben. Ich stelle mir gerade jetzt – just im Moment so manche Gesichter vor. Gesichter von Damals, die mich aus den Zeiten in der Fabrik noch kennen. Falls der ein oder andere diesen Blogeintrag liest … wird derjenige denKopf schütteln und sich fragen: „was ist den mit dem los!?“ Schade das dazu kein Gespräch zustande kommt. Obwohl muss ich mich erklären?  „Nöööö!“ Ich mache genau das was mein Herz mit Freude füllt, nicht mehr und auch nicht weniger. Wer hätte vor Jahren daran gedacht, dass das Blogschreiben meins wird. Ich garantiert selbst als letztes.

Mich beschäftigt eine Nachricht von gestern Abend. Darauf möchte ich ausführlich antworten und dies geht gerade nicht. Zu sprunghaft meine Gefühle dazu. Heute nicht. Der Tag.

Ich sitze in der Stadt auf Kopfsteinpflaster, höre nebenher die Musik von Straßenmusikern. Ein Stimmenmeer von jungen Studenten und ich schreibe zu meiner Ablenkung. Der Tag.
Nun weiß ich es für mich, die Antwort kam zu mir. Es funktioniert gar nicht auf die Nachricht zu antworten per Schrift.
Durch Worte können Dinge interpretiert werden und damit ein zusätzliches Problem erweckt werden. Sein lassen an diesem Tag. Anrufen. Noch besser ein Treffen und der Austausch mit Augen und Ohren. Der Tag.

Heute am Tag wohl nicht mehr. Morgen am Tag? Ich weiß es nicht und genieße meinen Tagesausklang. Mit Musik unter freiem Himmel.

Der Tag.

(Kai Peter Jasny)

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5 Gedanken zu “Es gibt diese Tage.

  1. Der Text und das Bild passen bonfortionös zusammen, lieber Kai. Ihre Augen wirken zwar müde, doch das Lächeln schwingt in ihnen mit. Möge es so bleiben, das wünscht Ihnen Ihre Käthe, herzlich zugeneigt.

    1. Meine Augen sind schon über 2 Jahre müde. Auch wenn der Rest sich gut erholt hat, so ist der gesunde Schlaf noch nicht ganz wieder bei mir. Aber das Leuchten in den Augen wird bald wieder zurück kommen. Schreibweisende herzliche Grüße – Kai 😀

      1. Gerade las ich erst Ihren anderen Kurzkommentar, nachrichtenbetrefflich. Und wundere mich kein bißchen.
        Bleiben Sie einfach weiter auf der Reise zu sich und ruhen Sie, wenn es notwendig erscheint. Was wichtig ist, wartet an der nächsten Abzweigung auf Sie. Und wenn es nicht wartet, war es nicht wichtig. Halt, nein, es war wichtig für eine gewisse Zeit und dann muß man es eventuell loslassen, damit diese anteilige Wichtigkeit erhalten bleibt.
        Ich grüße herzlich zurück, Ihre Käthe, zugeneigt.

      2. Liebe Käthe, ich bin gerade voll in der Liebe. Meine größte Liebe die Schreiberei. Alles andere kommt eh so wie ich es nicht planen kann. Ich bin glücklich über unser beider Austausch – da gibt’s ne gute Wellenlänge zwischen uns. Wir werden sehen, sprach einstmal ein Blinder. 😉 Hochachtungsvoll, Kai

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