WO SOLL ICH SUCHEN.


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2 Gedanken zu “WO SOLL ICH SUCHEN.

  1. Wo soll ich suchen?

    | Bm | Bm | Bm | Bm |

    Bm Es regnet auf stehengelassene Tassen und Teller Em und ein zweites Schiffchen sticht in See. Gm Ich sitz auf meinem Steg und werfe Steine, E es regnet auf den Turm und auf den Klee. Bm D/A Es regnet Funken durch die Kabel G und Menschen durch die Zeit. Bm A Wo soll ich dich suchen? Em Em/F♯ G Aadd9 Bb° Wo soll ich dich suchen?

    B7addb13 Da wo die feinen Bläschen aufsteigen? A7sus2 Im Moor, da wo die Irrlichter sind? G Esus4 D6/F♯ Am Himmelsstrand auf meinem Badetuch im warmen Gras? G Aadd9 Wo soll ich dich suchen?

    | Bm | Bm | Bm | Bm |

    Bm Und klar, wenn ich allein bin, schließ ich die Tür ab. Em Und ja, wenn ich Fahrrad fahre, fahr ich mit Licht. G Ich vermisse ein paar Dinge, doch dafür hab E E/F♯ G Aadd9 Bb° ich andere gefunden. Also, sorge dich nicht. Bm Und bei Gewitter geh ich nicht baden. D/A Und bei Sturm schwimm ich nicht zu weit raus.

    Bm D/A Und meide die Eichen und finde G A den anderen unter den Gleichen. Bm A Wo soll ich dich suchen? Em Em/F♯ G Aadd9 Bb° Wo soll ich dich suchen?

    B5addb13 Da wo die feinen Bläschen aufsteigen? F♯susb9b13 G Da wo die Vögel plötzlich aufgeflogen sind? B5addb13 F♯susb9b13 Da wo die Weiden sich übers Wasser neigen? G C♯7sus4 D∆13 In den Wellentälern bei Wind? Em7 B5addb13 Da wo der Wald am allertiefsten ist am Steilhang G C♯7sus4 B∆13 beim südlichen Weg zu der Burg? G Esus4 D6/F♯ Am Himmelsstrand auf meinem Badetuch im warmen Gras? G Aadd9 Wo soll ich dich suchen?

    Bm Und von meinem Turm aus seh ich die Welt an. D/A Es regnet Tränen durchs Gesicht. Bm D/A Unter vielfarbigen Wolkenstreifen G E geh ich aus dem Haus A Bm A und bin draußen, als der Himmel aufbricht. Em Wo soll ich suchen? Em/F♯ G Aadd9 Bb° Wo soll ich dich suchen?

    B5addb13 Da wo die feinen Bläschen aufsteigen? F♯susb9b13 Im Moor, da wo die Irrlichter sind? C♯7sus4 D∆13 Esus4 D6/F♯ Am Himmelsstrand auf meinem Badetuch im warmen Gras? G Aadd9 Bm Und wer wirst du sein, wenn ich dich find?

  2. Die Berliner Sängerin und Gitarristin Dota ist ein Phänomen. Ganz gleich ob mit ihrer Band, den Stadtpiraten, im Duo mit dem Gitarristen Jan Rohrbach oder im solistischen Alleingang, stets begeistert die „Kleingeldprinzessin“, die 2003 ihre Karriere als Straßenmusikantin begann, ihre stetig wachsende Fangemeinde.

    Seitdem arbeitet sie höchst erfolgreich an ihrer eigenen Version von deutschsprachigem Songwriter-Pop, veröffentlichte bislang zehn, durchweg brillante Alben und absolvierte unzählige meist ausverkaufte Konzerte im deutschsprachigen Raum. Doch auch außerhalb Deutschlands wird man seit geraumer Zeit auf die Künstlerin, die eine besondere Vorliebe für Bossa-Nova- / Latin-Klänge hegt, aufmerksam.

    So führten sie ihre vom Goethe-Institut unterstützten Tourneen bereits nach Russland (2006), Brasilien (2007), Neuseeland (2009) sowie Zentralasien (2010). An ihrem nun vorliegenden brandneuen Album „Wo Soll Ich Suchen“ hat die Gewinnerin des Deutschen Kleinkunstpreises (2011) mehr als ein Jahr lang gemeinsam mit ihrem Gitarristen Jan Rohrbach gearbeitet. Es wurde geprobt, aufgenommen, dann in veränderter Besetzung neu arrangiert, um wieder ins Studio zu gehen.

    So entstand unter Mitwirkung zahlreicher Gastmusiker wie dem von Max Prosa bekannten Schlagzeuger Joda Foerster oder dem Pianisten Jonas Hauer ein zwischen Pop, Chanson, Jazz und World angesiedeltes Meisterwerk deutschsprachiger Songwriterkunst voller Gefühl, Intensität und harmonischer Brillanz. Dabei überzeugen kraftvoll rockende Stücke wie „Warten Auf Wind“ in klassischer Band-Besetzung ebenso wie das sanft akustische „Hoch Oben“, die betörende, bläsergetragene Nummer „Sommer“, wo das Schlagzeug durch Kartons und einen alten Lederkoffer ersetzt wurde, oder der dunkel rätselhafte Titelsong.

    Geprägt von ihrer sanft berührenden Stimme gelingt die kongeniale Vertonung ihrer unprätentiös scharfsinnigen Poesie, die es ganz genau nimmt mit den Gefühlen und den Geschichten. Voller sprachlichem Feingefühl setzt sie treffende Worte, lässt sie Bilder entstehen, die sich im Kopf zu einem Film zusammenfügen: dramatisch, melancholisch, spannend und beängstigend – und dann wieder voll unbeschwerter Lebenslust. Lieder, die man nicht wieder aus dem Sinn bekommt.

    Rezensionen

    ,,Dota vertont Konsumkritik und Sehnsüchte so poetisch wie kaum jemand im deutschsprachigen Musikgeschäft (…) – so zärtlich, witzig und gesellschaftskritisch erzählt, wie es Tucholsky für die Zwanziger tat.“ – Die Zeit

    ,,(…) die deutsche Astrud Gilberto (…) die Bandbreite der Eigenkompositionen (…) reicht von ausgelassener Fröhlichkeit (…) bis hin zu einer Melancholie, die oft die Tiefe einer Joni Mitchell erreicht (…)“ – TIP

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