Seite 17.


 

Der Vogelschwarm oder von der Vorstellungskraft

 

Bild

 

Der Meister sagt:

 

>>Schließ deine Augen. Oder laß sie ruhig offen und stell dir einen Schwarm fliegender Vögel vor. Und nun sag mir, wie viele Vögel du siehst: Fünf? Elf? Sechzehn?

 

Wie auch immer die Antwort ausfällt, niemand wird genau sagen können, wie viele Vögel er gesehen hat. Eines macht dieses kleine Experiment jedoch deutlich. Du kannst dir einen Schwarm Vögel vorstellen, doch wie viele Vögel du siehst, entzieht sich deiner Kontrolle, obwohl das Bild klar, deutlich und genau klar war. Eine andere Frage wird dir die Antwort geben:

 

Wer hat bestimmt, wie viele Vögel in dem von dir vorgestellten Bild auftauchen sollen? Du jedenfalls nicht.<<

 

 

 

Paulo Coelho

 

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8 Gedanken zu “Seite 17.

  1. Ein Schüler wollte wissen, welche Art von Meditation
    der Meister jeden Morgen im Garten praktiziere.
    Der Meister sagte: „Wenn ich aufmerksam schaue, sehe ich
    den Rosenstrauch in voller Blüte.“
    „Aber warum muss
    man a u f m e r k s a m schauen, um den Rosenstrauch
    zu sehen?“ fragte der Schüler.
    „Damit man den
    Rosenstrauch sieht, und nicht die eigene Vorstellung
    davon.“

    (Anthony de Mello)

    Irgendwie kam mir spontan dazu dieses Zitat in den Sinn. 🙂

    1. Dankeschön, der junge ist richtig gut.

      Schmerz und Leid verweisen auf einen Bereich in Ihnen, in dem Sie noch nicht gewachsen sind, in dem Sie noch wachsen und sich verändern müssen.
      – Anthony de Mello

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