Männerblicke.


 

Heute hatte ich einen wundervollen Tag. Ich habe mich den Menschen gezeigt und somit die Eintrittskarte zum Leben bekommen. Was das bedeutet? Nicht viel, aber auch mehr als wenig. Tolle

Gespräche mit mir bekannten Gesichtern und den Neuen aus der Bewegung heraus. Man trifft sich, sagt „Hallo“ und geht nicht einfach weiter, vergisst den magischen Moment, der einen mit Wärme füllen könnte. Ich bleibe stehen, laufe langsam hinterher, spüre die Kraft der Menschen.

Was ist Magie, fragt sich beim Lesen meiner Zeilen der Ein oder Andere!? Ganz einfach. Augen auf für die Welt, tief durchatmen und der Situation vertrauen schenken. Sich öffnen, freundlich sein, ehrlich zum Gegenüber sein. Zeit lassen, zuhören und dann fängt die Magie an zu wirken. Vieles kann passieren, nichts muss. Es ist spannend, mein Leben im Aufbruch, meine persönliche Reise zu meinem wahren „ICH“.

Trotz den ganzen zauberhaft schönen Augenblicken des Tages, bleibt ein kleines Ausrufezeichen an die Männerwelt erhalten. Vielleicht findet mich eine Antwort auf meine Fragen, durch diese Zeilen!?

Also, bei dieser Affenhitze trinkt der Kai sehr viel an Wasser, andere Menschen auch, manch Mann sein geliebtes Bier. Wer viel trinkt darf nicht ins Wasser pinkeln, wird trotzdem gemacht. Wer´s nicht glaubt lebt hinter dem Mond. Mein Vorzug ist ein stilles intimes Örtchen mit dem Namen WC.

Frankreich und seine Menschen nennen das Schwimmbad: Piscine. (wenn man aus dem Ländle stammt versteht man den Zusammenhang deutlicher!)

Ein, mein Pissbecken, eines unter dreien zur Auswahl hängenden Schüsseln an der weiß gefliesten Wand. Keiner da, ach wie wunderbar. Ein, mein intimer Augenblick zum Wasserlassen war da.

Dann stehen Männer da. Ihren Penis in der Hand haltend. Sie warten, bis das Wasser aus ihnen fließt. Erste Frage kommt in mir auf: „haben es da die lieben Frauen leichter?“ Abgeschieden von den anderen Wasserlasserinen, jede intim hinter einer Tür an ihrem eigenen Ort.

Nun gut. Ist wahrscheinlich auch mit der eigenen Kindheit und des daraus resultierendem Schamgefühl verbunden. Es kommt ein weiterer Mann, er stellt sich genau neben einen und ich bemerke er blickt mir deutlich auf meinen Schw… beim Beendigen seiner Wasserlasserrei, schleicht er sich leise davon und blickt erneut nicht in meine ihm jetzt folgenden Augen. Nein, ein weiterer Schwanzblick. Warum macht er dies? Nein, sicherlich ist er nicht schwul!!!

Sicherlich bin ich keiner der Männer, die jetzt in diesem Augenblick gar kein Wasser mehr lassen können. Aber ich weiß, selbst aus meinem Freundeskreis welch Beklemmung, Beschneidung dies Verursachen kann und letztlich tut. Warum kann man nicht respektvoll Abstand von der Intimität eines Menschen wahren!? Wieder eine Frage ohne Antwort.

Guter Mann. Was bedeutet dir die Größe, der Schwanzgrößenvergleich???

Hast Du Sex, guten Sex, keinen Sex. Warum machst Du das???

Größe kommt von Innen.

Man(n), oh Mann, oh Mann.!!!

Gute Nacht, weil das Wasserlassen intim Spaß macht. Jetzt habe ich wieder meine Ruhe hinter der offen stehenden Tür.

Die Schattenseiten sind des schönen Tages sind jetzt losgelassen. Wem der Beitrag zu wider ist, wem er gefällt, das bleibt jedem selbst überlassen …

Kai Peter Jasny

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3 Gedanken zu “Männerblicke.

  1. alle wir Männer kennen das gut, was du da schilderst!
    ES gehört halt zum Leben als Mann dazu…
    auch wenn die Dinge des Lebens manchmal seltsam erscheinen,
    sie sind es nicht!

  2. Aus meinem Unterbewusstsein, einen Spruch, ich weiß noch genau wo ich ihn her habe:

    „Es ist ein sich Anschauen und das Aushalten dieser Blicke.“

    Liebe Grüße von Mann zu Mann – Kai ;o)

  3. Waehrend meiner Taetigkeit im Dienste der Gesundheit hoerte ich: “es ist besser fuer die Prostata im Sitzen zu pinkeln”.

    Das wollte ich nun genau wissen und fand dieses: ist ein Urinal verfügbar pinkelt der gesunde Mann am besten im Stehen.

    Dass er dies gerne tut, sieht man überall. Während das weibliche Geschlecht sich in der freien Natur dabei schamhaft hinter Büschen verbirgt, steht er sichtbar und aufrecht am Straßenrand und erleichtert sich. Für das Selbstwertgefühl des Mannes spielt dies offenbar eine bedeutende Rolle: die seit Generationen gewöhnt, ihren von hiesigen, angeblich die Nierentätigkeit fördernden Wein geschwellten Blasen ausgiebig gegen Mauern und Nischen freien Lauf zu lassen, wenn es sie gerade ankam. (Prinz… Kassel)

    Ausserdem kann Freude empfunden werden, wenn mit dem Strahl eine Blattlaus verfolgt, einen Grashalm niedergedrückt, eine Ameise ertränkt oder eine Spinne in ihrem Netz behelligt wird.

    Bei einem Besuch 1968 in Rom machte ich die Bekanntschaft mit einer weiblichen Urinale! Ebenso 2009 in Japan.

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