So sieht es gerade hier aus – leere Aktenordner.
Heute ist es nun endlich soweit, ich fange an mit dem großen Aufräumen bei mir.
Loslassen von einigen Teilen meiner Vergangenheit aus 35 Lebensjahren. Ich habe Unterlagen aus meiner Schulzeit im Altpapier entsorgt.
Also beschriebenes Papier das zwischen 15 und 19 Jahre alt ist landete im Müll. Keine leichte Aufgabe, aber ist es nicht so je weniger man besitzt umso weniger Sorgen hat man!?
Gedanken haben mich selbstverständlich auch verfolgt bei meiner Tat, ach das kann man irgendwann nochmals brauchen!
So ergeht es mir oder sicherlich auch den Meisten, sammeln und aufheben. Trennung, egal in welcher Form fällt nicht leicht!
Aber warum soll ich weiter horten und Dinge aufbewahren? Im Prinzip sind sie nicht wirklich wichtig, wenn hier alles durch ein Feuer abbrennt, wäre auch alles weg.
Wahre wichtige Dinge: Liebe, Leben, Freundschaft und Gesundheit!
Sind diese aufgezählten Begriffe zum horten da???

Nein, sie sind unbezahlbar …
(Kai Peter Jasny)

Kai





Ich habe letztes Jahr meine Schulordner entsorgt. Ich wollte sie nicht mit ins neue Haus nehmen und meine Mama wollte den Schrank wiederhaben ;D
Tut gut, oder?
Das sieht gut aus. Ich wünschte von mir, ich könnte viel mehr loslassen. Aber ich bin dabei, und jedes Stück zählt.
Ich glaube, Du wirst Dich sehr frei fühlen.
Klasse!
Ein ganz lieber Gruß für Dich
Birgit
Hi Kai!
Rausschmeißen tut gut. Manchmal weint man dann doch „etwas“ nach – aber in Wahrheit braucht man es nicht mehr. Wir sind schon so oft umgezogen und der nächste Umzug steht in 3 1/2 Jahren voraussichtlich wieder an – und jedes Mal fliegt wieder „ein Berg“ weg. Immer wieder eine neue Chance, auszumisten …
Viel Spaß beim Ausmisten!!!
Liebe Grüße
Ellen
Hi Bea, ja tat wirklich sehr gut und ich mache wohl weiter Ordnung hier. Außerdem kann man zu Zeiten des Internets eh ziemlich vieles im Netz finden!
Die Schulbücher die ich noch habe behalte ich natürlich …. pssssssssst ;o)
Liebe Birgit,
alles zu seiner Zeit, nachdem ich jetzt schon drei Monate nicht mehr rauche, glaube ich es gibt einfach vorbestimmte Momente. Da tut man einfach das in die Tat umsetzten was man selbst schon lange vorhatte.
Das Leben ist so was von spannend und hält Überraschungen parat.
Viele Grüße an DICH
Kai
Tach kleine Möwe,
was braucht man wirklich im Leben um sich gut zu fühlen!? Ich hätte da so einige Ideen für mich. Um dies jetzt hier aufzulisten reicht meine Zeit heute Abend nicht.
Aber die alten Schulunterlagen sicherlich nicht! Und so einige andere Dinge kommen auch weg.
Liebste Grüße in die Nähe von Stuttgart
Kai
Lieber Kai,
find ich gut. Sich von Dingen zu trennen, macht einen freier. Die Sachen aus der Grundschulzeit hab ich verloren, da in meiner ersten Wohnung mal der Keller unter Wasser stand. Das tat weh, denn es waren alle Schulsachen aus der Zeit. Die Sachen von danach hab ich immer noch, seufz.
Viele Grüße A.
Ist es nicht wirklich so, um so weniger man an Besitzgüter hat, desto weniger kann man verlieren und muss sich weniger Sorgen machen.
Lieber Kai,
früher sagte mal mein Vater, wenn die Wohnung ab brennt, dann wäre halt alles weg. Ich konnte das nicht verstehen, die vielen Erinnerungen, die dann weg wären. Doch je älter ich werde umso besser kann ich es verstehen. Die Erinnerungen an meine Oma sind nicht an Gegenständen fest gemacht und ich brauche auch kein Grab, um mich an sie zu erinnern. Doch trotzdem ist sie oft in meinen Gedanken.
Grüße von A-Punkt
Liebe A-Punkt,
das ist es genau, das wichtigste ist doch in uns!!! Materielle Dinge geben oft einen Denkanstoß zu diesen Gedanken.
Ein großer Speicher meiner Erinnerung ist und bleibt die Muzik.
Liebste Grüße und nen Wangenbussi
Kai
Lieber Kai,
genau diese Gedankenanstöße von materiellen Dingen machen sie so wichtig. Man sieht ein Foto und es ist nicht ein plattes Bild, sondern sofort sieht man vor dem inneren Auge was in dem Moment der aufnahem passiert ist. Ich finde das macht auch materielle Erinnerungen so wertvoll.
Dir auch ein lieber Kuß auf die Wange
A.