Ein roter Apfel liegt in meiner Hand.
Heute hat mich eine private Nachricht wieder auf meinen alten Blog gelockt, diesem wollte ich fern bleiben.
Dann stand ich da und las vieles und einiges ist nicht meine Welt, nicht mehr.
Ein großer Buton stach mich ins Auge – löschen stand da.
Kurz davor spürte ich ein Gefühl in mir und ich lies es sein.
99 Prozent Kopf und kurz davor stoppte mich mein Herz vor dem großen Handeln.
Löschen bringt nichts und irgendwann brauche ich Teile meiner zwei gebloggten Jahre wieder!
„Das sprach mein Herz zu mir!“
Dann schlug ich ein Buch auf, dies eines welche seine eigene Geschichte in meinem Leben hat.
Eine schöne Geschichte, es gibt Menschenkinder die korrekte Eltern haben.
Diese Eltern können mit ihren Herzen sehen und ihre Kinder bekommen liebevolle Geschichten vorgelesen.
Seite 12
>>Nein!Nein! Ich will keinen Elefanten in einer Riesenschlange. Eine Riesenschlangeist sehr gefährlich, und ein Elefant braucht viel Platz. Bei mir Zuhause ist wenige Platz. Ich brauche ein Schaf.<<
Der Bann ist gebrochen, zerbrochenes Glas, die Scherben liegen mir zu Füssen.
Ich habe keine Angst Barfuß die Scherben zu spüren, warum auch?
Keinesfalls führen sie zum Tod und jede Verletzung zeigt Narbenvolle Spuren auf.
Seite 89 & 91 (Da steckte noch mein Lesezeichen … )
Das eine Mal sage ich mir: Bestimmt nicht! Der kleine Prinz deckt seine Plume jede Nacht mit seinem Glassturz zu, und er gibt auf sein Schaf gut acht. Dann bin ich glücklich. Und alle Sterne lachen leise.
Der rote Apfel liegt vor mir und Morgen werde ich ihn verspeisen.
Am Sonntag sprang mein Sanndkastenfreund am Kaiserstuhl plötzlich aus meinem Wagen und spielte Dieb.
Dieb für uns und unsere Momente des Herbsttages.
Ein kleiner Baum mit unendlich schönen Früchten, gereift ohne Pestizide.
Wurm befallen leuchtend rot.
Micky biss gleich hinein und meiner liegt vor mir und schenkt mir diesen Eintrag.
Danke Micky!!! (30 Lebensjahre als Freunde verbinden!!!!)
Dein Dich liebender Sandkastenfreund
Kai


Kai





Oh ja … Ich hatte „echte“ Tagebücher, über 20 Stück, meine Kindheit und Jugend … Und eines Tages (ca. vor 4 Jahren?) habe ich ALLE durch den Schredder. Wie sehr bereue ich dies heute!!! Ich hätte sie noch gebrauchen können, ich spüre es, so viel steckte da drin, was ein Buch hätte füllen können bzw. zu einem „wichtigen“ Buch hätte beitragen können. Lösch bloß nix voreilig … seufz.
Liebe Grüße Ellen
Löschen ist keine Lösung. Es gibt Dinge, die sind unauslöschlich. Wie die Erinnerungen, die bleiben, ob man will oder nicht.
Die ichhätteDichnichteinbeziehensollen Besucherin
schade
lg
Hm, ja, lieber Kai, die Erinnerungen bleiben sowieso… Und es ist ein Teil deines Lebens und gehört zu dir… Und du hast gelernt aus all dem, was war und bist auf dem besten Weg, es besser und besser zu machen, nicht wahr?
Ja, mir hat meine Mama diese schöne Geschichte vorgelesen, als ich Kind war, aber war sie nur deswegen korrekt? Auch sie hat Fehler gemacht… Und ich habe ihr schon längst vergeben, weil sie doch meine Mama ist…
Hm, was sind korrekte Eltern?
Allerliebste Grüße von Herzen, Elisabeth
Aloha,
schade, dass dein Blog futsch ist… aber zum Glück hab ich dich hier gefunden und dich gleich in meine Favouritenliste gehoben. Mir entkommst du nicht…
Lieben Gruß
@ Bine, es war letztendlich Dein privater Eintrag der mich zu Blog.de zurück geholt hatte.
Doch es lag in meiner Entscheidung dort zu lesen oder nicht zu lesen, wo ich nicht mehr lesen wollte.
Meine eigene Verantwortung und es tut mir leid wegen den ganzen Kommentaren die jetzt futsch sind!
Aber es geht mir besser ohne eine Mitgliedschaft bei Blog.de.
Ich habe gelöscht aber jetzt weiß ich das ich dort schon länger verschwinden wollte.
Meine mir wichtigen Texte sind ja eh schon hier und auf meinem Rechner.
Es war eine Frage des Zeitpunktes, es sollte so sein.
Liebste Grüße vom Drachensteiger
Kai
@ Karen, meine Wege können und tuen mir auch als weh, aber ich gehe sie.
Kurz vor dem Löschen dachte ich daran das Menschen ohne diese ganze Multimediale glücklich leben können.
Also warum nicht dies auch mal loslassen?
Schade finde ich für mich, das tolle Menschen so weit weg sein können!
Und trotzdem bleiben schöne Erinnerungen und genau für diese bleibe ich dankbar.
Liebste Grüße und behalte Deine Kamera bei Dir
Kai
@ Choochoo, Du warst und bist die einzige die mich privat angeschrieben hat.
Der Austausch mit Dir bei Blog.de war unregelmäßig aber immer von froher Natur.
Die Postkarte wird Dich erreichen und mal sehen wann.
Ich habe für mich erfahren das ich zu viele Menschen an mein Inneres ran gelassen habe und dies tat mir irgendwann nicht mehr besonders gut.
Manchmal ist das Leben unwahrscheinlich wandelbar …
Eine ungelebte Liebe schaft leid und etwas ungezwungenes liebkost den Körper samt Seele.
Hab Dich gerne
Kai
@ Ellen, ich hatte eine sehr schwache Nacht und löschte den gesamten Blog.
Ich habe denke und fühle ich, das wichtigste in mir und auf meinem Rechner.
Dazu schreibe ich erst seit drei Jahren und dies ist meine Leidenschaft, mittlerweile kann ich auch damit umgehen.
Schreiben ist eine Gefühlssache und man kann sie nicht erzwingen.
Das macht es sehr wundervoll und ich glaube an mich und meine Zeilen.
Falls ich richtig bei Dir gelesen habe, hast Du es doch zum schreiben von Büchern gebracht!?
Vielleicht war dein schwacher Moment mit dem Schredder auch wichtig für Dich!?
Schön das Du bei mir liest
Kai
@ Elisabeth, Danke für Deinen Kommentar!
Er zeigt mir wiedermal das die Gedanken einen befreien und fesseln können.
Es ist doch alles in Ordnung und ich habe die Möglichkeit meinen Kindern etwas früher den kleinen Prinzen zu zeigen.
Wenn ich an dieses Buch denke, weiß ich wo es lang geht:
Inhalt:
Consuelo stammt aus El Salvador und ist bereits zweifache Witwe, aber immer noch eine junge Schönheit, als sie den noch unbekannten Flieger und Dichter Antoine de Saint-Exupéry bei einem Flug kennenlernt. Antoine droht, die Maschine abstürzen zu lassen, wenn sie ihn nicht sofort küssen würde. Sie küsst ihn – später heiraten die beiden dann. Doch ihr Glück währt nicht lange. Ebenso dramatisch wie die Liebe begann, findet sie ihr Ende. Antoine de Saint-Exupéry kehrt nicht aus dem Krieg zurück und gilt seit 1944 als vermisst. Bis zu seinem endgültigen Verschwinden ist er aber auch sehr selten bei seiner Frau. Er leidet an Depressionen und Ängsten. Er geht fremd, verstößt sie ständig um sie später dann wieder für sich haben zu wollen. Consuelo geht daran beinahe kaputt. Sie schildert ihr Leben mit und für Antoine de Saint-Exupéry in Tagebucheintragungen – die eigentlich nicht zur Veröffentlichung bestimmt waren. 20 Jahre nach ihrem Tod, wurden sie in diesem Buch herausgebracht.
Meine Meinung:
Es geht hier um eine leidenschaftliche Liebe, in der im wahrsten Sinne des Wortes viel Leid geschaffen wurde! Ich muss ehrlich sagen, ich war entsetzt, wie hörig jemand einem anderen Menschen sein kann! Consuelo mag man schütteln, auf das sie zur Besinnung komme! Wobei man gleichzeitig zur Erkenntnis gelangt, dass sie schon weiß, dass ihr Handeln unvernünftig und selbstzerstörerisch ist, sie aber einfach nicht anders kann. Erschreckend!!!
Besonders interessant fand ich ihr Leben nicht. Wer hier etwas biographisches erwartet, erfährt von ihr nicht viel. Mehr eigentlich über den Autor des „kleinen Prinzen“, also ihren Mann. Aber auch dies ist bezeichnend: Es ging nie um sie. Nur um ihn. Und ich werde „Der kleine Prinz“ nie mehr genießen können, jetzt wo ich weiß, was für ein rücksichtsloser Mensch er war. Wobei mich eigentlich noch mehr wundert und ärgert, dass sie es mit sich machen ließ! Es gehören doch immer zwei dazu.
Das Hörbuch war trotzdem schön zu hören. Was mal wieder nicht zuletzt der Stimme zu verdanken ist. Ulrike Grote hat eine wirklich passende Stimme hierfür und erfüllt Consuelos Leben mit Melancholie und Tragik, ohne unnötig schnulzig zu klingen. Nur gerade soviel, wie Consuelos Gedanken dies selbst sind. Sie wird dem gelesenen Text somit gerecht. (Petra)
Ich lerne zu leben und loszulassen
Danke
Kai
Lieber Kai,
).
ja, sicher war der Schredder damals ein wichtiger Moment des Loslassens.
Und Du hast recht, man hat das Wichtigste in einem drin, als Erinnerung. Manchmal etwas vergraben, aber irgendwo vorhanden.
Auch ich habe vieles im Internet geschrieben und wieder gelöscht, habe mich zu sehr geöffnet und deswegen auch gelitten (und vom Therapeuten eins auf’s Dach bekommen
Ich denke, mein jetziger Blog und meine Seite dazu sind so, wie Du für Dich nun auch meinst, so ist es richtig und ich kann damit glücklich sein und damit umgehen.
Die Angst, zuviel preiszugeben, bleibt aber immer ein bißchen in mir drin. Aber der Drang zu Schreiben ist einfach zu mächtig und auch zu schön, um sich vom Internet zu verabschieden.
Deinen früheren Blog kenne ich nicht und habe hier auch bisher nur ab und zu kurz reingeschaut. Aber nun habe ich Deinen Link auf meiner Seite und werde regelmäßig bei Dir lesen, Deine Worte und Art zu Schreiben gefallen mir gut.
Ach ja, und meine Bücher (Gedichte) sind auch ein ziemliches Preisgeben. Das ist richtig, viele Zweifel begleiteten mich, manchmal habe ich das Veröffentlichen bereut. Doch ab und zu kommt eine Mail von Fremden, daß ihnen meine Gedichte so sehr gut tun und sie sich darin wiederfinden. Allein für diese wenigen Menschen hat es sich gelohnt.
Liebe Grüße
Ellen
Liebe Ellen,
wenn es immer so leicht wäre auf seine Gefühle zu hören und zu handeln. Dann wüßte ich auch nicht wer ich Bin und wurde stehen bleiben.
Das Leben schenkt uns Zeichen und nicht immer können wir sie deuten, aber wenn es gelingt istt die Freude groß.
Ein Wechselbad der Gefühle lassen uns uns lebendig erscheinen oder besser uns das Leben spüren.
Ich will Mensch sein …
Leiden, lieben, lachen und weinen!
Die Melancholie braucht kein Feind sein, meist hilft sie mir beim Schreiben;)
Ein ganz dickes Dankeschön für Dein Lob und das mit dem meinigen Schreiben ist wirklich so, das ich mich vor dem Schreiben gedrückt hatte und ich immer sagte – ich kann das nicht!
Was man nicht können möchte kann man wirklich nicht;)
Einen schönen restlichen Abend Dir noch ;o)
Kai
Lieber Kai,


Dein Satz mit der Melancholie gefällt mir sehr gut, denn das gilt auch für mich. Sie hilft mir beim Schreiben. Ohne all die Traurigkeit (und Verzweiflung) wären die allermeisten meiner Gedichte nie entstanden …
Traurigkeit gehört zum Leben dazu wie Fröhlichkeit. Alles hat seine Zeit und bringt uns weiter, und wie Du schreibst, das Leben schenkt uns Zeichen, wenn wir sie erkennen, dann helfen sie uns.
Das Schreiben war und ist und bleibt mein Leben. Trotz aller immer wiederkehrenden Zweifel. Wer mein Schreiben nicht lesen mag muß ja nicht.
Danke für den Link zu meiner Seite! Du mußt aber nicht verlinken, nur wenn Du willst.
Liebe Grüße
Ellen
Japs, unregelmäßig, aber herzlich, würd ich auch sagen.
Ich finde es toll, dass du Menschen so nah ranlassen kannst. Ich habe da manchmal Angst vor. Aber wie du schreibst, ist es dir auch nicht immer gut ergangen. Ich hoffe, du kannst dir trotzdem deine offene Art erhalten.
Bist mir in meiner Bloggerzeit wirklich ans Herz gewachsen und ich bin froh, dass ich hier weiter von dir lesen kann. Du hast so viele Gedanken, Gefühle und Geschichten (die drei Gs), da kann keiner sonst mithalten…
Ich dich auch.
Das Choochoo
Du liebe Jenny,
Deinen Kommentar hier gestern Abend vor dem Schlafen gehen tat gut, sehr gut.
Die Menschen die ich mag werden meine Offenheit nicht verlieren und die die mir nicht gut taten, klage ich nicht an.
Ich lass sie los und jeder darf sein Ding machen!
Bei Blog.de hatte ich Erfahrungen mit Menschen sammeln dürfen und bin an Grenzen gestoßen.
Ein weiterer Lernprozess für mich!
Was ich noch nicht verstehen kann, ist wie manch einer schöne Worte wählt und auch schreibt, doch hinter den Kulissen sieht es düster aus.
Über 2 Jahre bei Blog.de und viele Bekannte usw.
Schlimm fand ich auch das ich mit einigen gar nicht vernünftig kommunizieren konnte.
Da fingen meine Selbstzweifel an.
Hier fühle ich mich frei und strebe an auf meiner eigenen Domain zu bloggen.
Das braucht noch seine Zeit, aber http://www.kai-jasny.de ist ja schon längst gesichert.
Ich betone es immer wieder in letzter Zeit, hier gibt es keine Werbung!
Und 3Gb Speicher das alles für umsonst;)
Blog.de verdient sich eine goldene Nase, jetzt ohne mich.
Dein Kommentar ist einfach schlicht voll lieb und herzig!!!
Bis bald und grüße mir den D-Punkt lieb, auch unbekannterweise;)
Kai
Aloha,
dein Blog hier sieht nicht nur optisch super aus, deine Inhalte bleiben ja auch dieselben.
Und dass es keine Werbung gibt, ist wirklich ein toller Vorteil.
Ich mag aber meine Blogfreunde bei blog.de nicht verlassen, eigentlich gefällt es mir sehr gut dort. Obwohl ich dir natürlich zustimmen muss, dass man mit manchen Bloggern dort nicht richtig ins Gespräch kommen kann. Das ist aber wohl überall so.
Auf die eigene Domain bin ich jetzt schon gespannt.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Die Jenny
Du Jenny,
das Schöne im Leben kann oft blenden und ich will das nicht!
Blog.de ist eine schöne Sache und verbindet Menschen.
Dort habe ich auch den Kontakt mit Dir gefunden.
Mein Pessimismus liegt sicherlich an einigen Bloggern persönlich.
Ich bin ein Mensch und fühle, mache Fehler und bereue sie.
Dies wünsche ich mir für einige auch, nachdenken und bereuen.
Und diese sollen ihre Wege gehen.
Ich gehe meine und wenn jemand mich wirklich als Mensch mag, dann mag ich ihn natürlich auch.
Du bist also auch nicht in Berlin!?
Kai
Moin Moin,
nee, nicht in Berlin.
Eigentlich wäre ich sehr sehr gern hingefahren und hätte einige Blogger mal persönlich kennen gelernt. Allerdings sind die, die ich am liebsten sehen würde, nicht da.
Außerdem hatte ich gestern ein wichtiges Seminar, dass ich nicht verschieben konnte. Und nur für den Samstag lohnt es sich dann auch wieder nicht.
Irgendwann ergibt es sich hoffentlich, dass ich diejenigen, die mir wichtig sind, auch mal treffen kann. Muss man ein wenig geduldig sein.
Grüßle
Moinsen, (3:25 – Samstagnacht)
ich wäre auch gerne dort und würde mit meinem Kumpel um die Häuser ziehen, doch manchmal geht man andere Wege.
Dort ist einer der bei mir im Blog ziemliche Scheiße gemacht hat und ich ihn überhaupt nicht mehr mag beim Treffen.
Ich hätte nur eine Wahl gehabt, ihm eine zu zünden und wieder zu gehen.
Das war bzw. ist es mir nicht wert, ich hasse Gewalt und ich weiß nicht einmal wann ich das letzte mal einen Konflikt mit Gewalt lösen wollte.
Geduld ist und bleibt eine große Tugend!
Ich würde mich auch freuen, einige zu treffen, 2,5 Jahre bei Blog.de sind eine lange Zeit.
Diese hinterlässt auch schöne Erinnerung …
… „willst Du eine Milchschnitte???“
Liebste Grüße und gute Nacht
Kai