Hermann Hesse – „Bei Mondschein“

2009 November 21

Mag Menschenkampf und Menschenhast

In Wilden Kreisen ringen,

Will jeden Abend doch

Der stille Mond als treuer Gast

Uns seinen Frieden bringen.

 

Und jden Frühling will der See

Im Spiegel junge Blüten wiegen,

Und wenn es kahl und Winter wird,

So kommt der licht kühle Schnee,

 

Und wenn einst alle unsre Hast

Und unser Glücksverlangen

Vertobt hat und im Boden schläft,

Kommt doch der Mond, der treue Gast,

Den alten Weg gegangen.

 

(Hermann Hesse)

Bock auf Blogstock??? – Heute: „Ja!“

2009 November 21

Die liebe „Antje“ hat die  „Miss Paleica“ mit einem Hölzchen beworfen… Ich mag ja eigentlich keine Stöckchen, ich betone eigentlich, aber diesen finde ich interessant und werde Rede und Antwort stehen!

Warum bloggst Du?

Ich wollte immer eine gescheite Hompage haben und diese möglichst für umsonst. Dann hatte ich eine und ich merkte schnell das das Programmieren nicht ganz so einfach ist wie ich dachte. Bei meinem Homepageanbieter ging auch kein „PHP“ ohne zusätzlich Kohle zu bezahlen. Ich schweife ab! Ich blogge weil ich Spaß am Schreiben habe, sei es  bei Berichten von Reisen oder Konzerten zu schreiben, sei es beim verfassen von Prosatexten. Die Fotografie erweiterte sich fast von selbst zu einem großen Horizont und rundetet das Geschriebene mit der Zeit ab. Da ich erst sehr spät mit dem Schreiben angefangen habe, ist das Kommentieren eine fast tägliche Übung diesbezüglich. Als Schlussworte: „Es macht mir einfach viel Freude zu bloggen und mich dadurch auszutauschen!!!“

Seit wann bloggst Du?

Seit Ende 2005 Anfang 2006 denke ich mich zurück erinnern zu können. Angefangen beim Portal „Blog.de“ und nach fast zweieinhalb Jahren dann der Umstieg zu WordPress. Bei Blog.de hatte ich gegen Schluss keine so guten Erfahrungen mit wenigen Leuten aus meiner damaligen Freundesliste gehabt. Dort möchte ich auch die Werbung in den Blogs nicht, also nicht etwa die freiwillig eingefügte durch die einzelnen User, sondern die die der Betreiber bei den Free-Usern  in deren Blogs einbaut.

Warum lesen Deine Leser Dein Blog?

Gute Frage! Aber leider nicht für mich! Die dürften eher die Leser meines Blogs beantworten können!?

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?

Die vorletzte passt genauso gut zu mir als die Letzte: „Der Steppenwolf Trailer“ und „Paulo Coelho Weihnachtsgeschichte“

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Meines Meinung nach dieser hier: Astrid Lindgren – „Niemals Gewalt“ Erziehung ohne Ohrfeigen – es ist und bleibt ein heikles Thema! Gewalt ist niemals eine Lösung!!! Bei diesem Beitrag über den Kurzfilm des jungen Filmemachers aus Hamburg, dauerte es sehr lange bis ein Kommentar sich einfand. Das fand ich sehr schade! Erlebte ähnliches leider auch im Freundeskreis, entweder waren Menschen nicht bereit auf das Thema einzugehen, geschweige den darüber zu reden, oder sie verstanden die Botschaft des Kurzfilmes nicht.

Dein aktueller Lieblings-Blog?

Ich kann mach dies bezüglich nicht auf einen einschießen und mag mich auch nicht ans Brett nageln lassen, mit dieser Frage. Jeder der mich mit seinen Posts anspricht, Gefühle bei mir weckt ist ein Lieblingsblog!

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?

Ich mache jetzt mal etwas für mich als Mensch ungewöhnliches und zwar spiele ich „I-Tüpfelscheißer“ … ich habe in diesem „Blog“ zuletzt gelesen, den ganzen Blog sicherlich nicht! ;)

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?

Mal ganz ehrlich, ich habe mich mit Feeds und Feedreader überhaupt noch niemals auseinander gesetzt! Ich schaue Post nach dem Prinzip Zufall meist an, also bei fremden Blogs was mir so zufällt und mich wunderfitzig stimmt. Ansonsten besuche ich befreundetet Blogs oft und auch durch das Lesen mancher Kommentare lande ich auf Blogs.

An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?

Die Frage mag ich nicht! Mein Motto ist und bleibt: „Jeder kann und keiner muss!!!“


Paulo Coelho – „Weinen wie ein Kind“ (Aus: „Der Wanderer“)

2009 November 21

Der Meister sagt: >>Wenn du weinen mußt, weine wie ein Kind. Auch du warst einmal ein Kind, und weinen war eins der ersten Dinge, die du in deinem Leben gelernt hast. Denn es gehöre zu deinem Leben. Vergiß niemals, daß du frei bist, und daß es nicht peinlich ist Gefühle zu zeigen. Schrei, schluchze heftig, sei laut, wenn dir danach ist – denn so weinen die Kinder, und sie wissen, wie sie ihr Herz schnell beruhigen. Hast du schon einmal, bemerkt, wie Kinder aufhören zu weinen? Irgend etwas bringt sie auf andere Gedanken, irgend etwas lenkt ihre Aufmerksamkeit auf ein neues Abenteuer. Kinder hören schnell auf zu weinen. So wird es auch bei dir sein – aber nur, wenn du wie ein Kind weinst.<<

(Paulo Coelho – Der Wanderer)

Heute ist ein besonderer Tag !!!

2009 November 21
von Kai Peter Jasny

Heute vor 6 Monaten fuhr ich mit meinem „Schicksal“ vereint in der Bahn in die Stadt, die Stadt, die den Namen Freiburg trägt …Für Euch ein Rätsel! Für mich ein schöner Teil meiner gelebten Geschichte. Dankeschön, liebes Universum!  (Kai ;) )

Super toll ist …

2009 November 21
von Kai Peter Jasny

… wenn die Mama zu Besuch kommt und eine super leckere Gefüllte-Paprika vorbei bringt!

Unterwegs in den Gassen eines kleinen Städchens – Teil 3 „Centuri-Port“

2009 November 21

Heute geht es weiter mit den Gassenimpressionen. „Teil 1″ und „Teil 2 kann man falls man möchte noch bzw. nochmals anschauen. Wirkliche Gassenimpressionen sind es heute aber nicht, eher ein Rundblick im Fischerdörfchen.

Centuri-Port ist der nördlichste Ort an der Westküste des Cap Corse. Der schmucke Fischerhafen wird umrahmt von malerischen bunten Häusern, dessen Dächer mit grünem Serpentin aus der Region gedeckt sind.
Pascal Paoli gründete hier um 1760 eine Schiffswerft um die korsische Flotte zu rüsten. Wunderschön und zart romantisch ist der kleine Ort und deshalb soll es hier auch keine Galerie mit Fotos geben. Sondern ich werde ein „Gif“ basteln!  Ganz in der Nähe des Örtchens gibt es einen tollen und preiswerten Zeltplatz, der auch für Wohnmobile geeignet ist. Die Besitzerin spricht: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und natürlich Korsisch fließend. Sofort fühlt man sich herzlichst Willkommen!!! Wer auf Fischgerichte und Langusten steht, der ist dort hoch oben im Nord-Westen sehr gut aufgehoben. Wenn irgendwo der Fischfang nach alten Traditionen lebt, dann dort an dem herrliche Ort! Die Farbe des Meeres spricht Dir eine Einladung aus, nämlich die darin zu baden. ;)

Cap Corse ist Korsika in klein, dieser Ausdruck habe ich oft schon gehört und ich dem nur vollstens zustimmen!!!

Ich habe mein Herz an diese „Insel der Schönheit“, mit all ihrer Abwechslung, schon vor langer Zeit verloren, eigentlich schon beim aller ersten Besuch und ich war mittlerweile 6 mal dort! Das „Gif“ gibt es auf Seite 2.

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Vers eines portugiesischen Dichters:

2009 November 20
von Kai Peter Jasny

„Der Spiegel gibt alles richtig wider;                                                                                                                                                                    er irrt sich nicht, weil er nicht denkt.
Denken heißt vor allen Dingen irren.“

Unterwegs in den Gassen eines kleinen Städtchens – Teil 2 „Sartène“

2009 November 20
von Kai Peter Jasny

Moin Moin, Gassenimpressionen.  Das ist erneut mein Stichwort und da mache ich zum zweiten mal eine kleine Reise durch ein Städchen Korsikas,  diesmal ist “ Sartène“ dran. Letzten Sommer besuchte ich die korsischte aller korsischen Städte, Sartène.

Die Region Sartène im Südwesten der Insel ist eine der ältesten und berühmtesten Weinregionen Korsikas. Hauptweine dort (rot und rosé).

Sartène wird in den meisten Reiseführern mit Vendetta, der Blutrache in Verbindung gebracht. Arme gegen reiche Familien-Clans. Hinter den Mauern des Örtchens gab es viele Kriege, Leid und Grausamkeit: Genuesen, Korsen und Barbaren kämpften und starben hier.

Es empfiehlt sich das Auto außerhalb stehen zu lassen und das kleine Örtchen zu Fuß zu erkunden, in unserem Fall waren wir ein paar Km außerhalb auf einem gemütlichen Campingplatz und spazierten dann zum Städtchen, das auf 300 Meter über dem Meer liegt.

Auf der 2.Seite habe ich wieder eine Auswahl von Photographien gebloggt! Erneut viel Spaß beim betrachten!

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Foto des Tages.

2009 November 19
von Kai Peter Jasny

Ich finde die Form des Holzes unglaublich schön, sie sieht so geschmeidig aus, diese Form. Entstanden ist das Foto auf Korsika im August 2009. (wie kann es auch anders sein …) Beim wandern im Restonica-Tal sind wir daran vorbei geschrammt und haben Fotos von ihm geknipst. Dieses HIER ist mein Favorit!

Wenn da nicht ein „Kai“ in der Buchstabensuppe schwimmt!

2009 November 19
von Kai Peter Jasny

Ich staunte nicht schlecht … ;)

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Hermann Hesse – „Herbstregen“

2009 November 18

Das Lieb ich, wenn draußen der Regen

Durch triefende Bäume fegt,

Wenn der Wind mit peitschenden Schlägen

Durch verwehte Herbstgärten fegt.

 

Ich liebe die schweren Nächte,

Wenn über der dunklen Welt

einer schwarzen Nachtgöttin Rechte

Das Füllhorn der Träume hält.

 

Wenn ein leises, schwankes Singen

Wie ein verschämtes Gebet

Von den zukünftigsten Dingen

Durch meine Seele geht.

Dann mag der Alltag bringen

Seine düsteren Sorgen herein;-

Ich will ihn zwingen, zwingen

Und frei und Sieger sein.

(Hermann Hesse)


 

Unterwegs in den Gassen eines kleinen Städtchens – Teil 1 „Bonifacio“

2009 November 18

Guten Abend, Gassenimpressionen.  Das ist mein Stichwort und da mache ich doch eine kleine Reise durch die Städchen Korsikas, die ich diesen Sommer besuchte.

Angefangen wird heute Abend mit dem Städchen: „Bonifacio“ sehr malerisch an der Südspitze Koriskas gelegen. Hoch oben auf Kreidefelsen liegend mit einer natürlichen Bucht als Hafen dahinter.  Los geht der Stadtrundgang durch die Gassen auf Seite 2 mit 16 Photographien.  Viel Spaß dabei!!!

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Agota Kristof – „Das große Heft“

2009 November 18

Die klare Linie des Schmerzes

Kurzbeschreibung

Während des Zweiten Weltkriegs werden die Zwillingsbrüder von ihrer Mutter aus der großen Stadt zu ihrer Großmutter aufs Dorf evakuiert. Wie die beiden Kinder spüren und sehen, daß die Zeiten hart sind, machen sie sbungen zur Abhärtung: Sie essen tagelang nichts, frieren mit Absicht in der Kälte, arbeiten hart, und sie schlagen sich, um gegen Schmerz immun zu werden. Aber sie lernen auch selbst lesen und schreiben und sogar die Sprachen der jeweiligen Besatzer. Sie scheinen berechnend zu sein und wollen doch nur eines: überleben. Die zwei Brüder halten bedingungslos zueinander, was sie nahezu unverwundbar macht. Alles, was sie als wahr erachten, tragen sie in ‘Das große Heft’ ein. Gegen die Stärke der beiden Kinder, aber auch gegen ihre Erbarmungslosigkeit, müssen die Erwachsenen erst einmal ankommen. (Quelle: Amazon)

Über den Autor

Agota Kristof, geboren 1935 in Csikvánd in Ungarn, verließ ihre Heimat während der Revolution 1956 und gelangte über Umwege nach Neuchâtel in die französischsprachige Schweiz, wo sie bis heute lebt. Als Arbeiterin in einer Uhrenfabrik tätig, erlernte sie die ihr bis dahin fremde Sprache und schrieb auf französisch ihre erfolgreichen Bücher, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wurden, am berühmtesten »Das große Heft«. Sie wurde unter anderem 2001 mit dem angesehenen Gottfried-Keller-Preis und 2006 für »Die Analphabetin« mit dem Preis der SWR-Bestenliste ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr auf Deutsch »Irgendwo«. (Quelle: Amazon)

Die Autorin wurde mir empfohlen mit ihrem Werk: “ Gestern“ dieses Buch hat mich gleich von Anfang an gefesselt, sprachlich ist es einfach gehalten bzw.  geschrieben. Trotzdem ist der Inhalt keine leichte Kost. Dann beschloss ich für mich mehr von dieser Autorin zu lesen. Ich besorgte mir: „Der Beweis“ Auch von diesem Buch war ich sehr angetan und ich besorgte mir „Das große Heft“ und genau da fängt mein Malheur an. Nach dem Auslesen fiehl mir endlich mal auf, dass ich aus der Trilogie zuerst den zweiten Band und dann erst den ersten Band gelesen habe.

Kann ja mal vorkommen … ;)   Jetzt freue ich mich auf den Dritten Band: „Die dritte Lüge“