Gasthof Ochsen – Freiburg Zähringen.

2009 Juli 1

Wer einmal dort gespeist hat wird wiederkommen, das steht außer Frage. Es gibt Menschen die würden schweigen und dieses Lokal für sich behalten dar es so schon sehr gut besucht ist. Von Draußen unscheinbar und beim Eintritt erlebt man das erste große Staunen, die Gaststube lebt und zeugt durch ihr Mobiliar aus längst vergessenen Zeiten. Der Kachelofen wird bald wieder einige Gäste wärmen. Jahrzehnte, Epochen spiegeln sich vor dem inneren Auge wieder. Ein Wohlfühlen lässt sich mit dem setzten an einen Tisch nieder. Ich fühlte mich angekommen und trotzdem abgelenkt, vom Trubel und den unterschiedlichen Erscheinungsbildern der Gäste. Ein Platzfragen und das bringen an einen Tisch. Jawohl wir dürfen hier speisen und weiter staunen. Die Wände sind ein Spiegelbild aus noch rauchenden Zeiten, ergilbter Putz, gepaart mit Fotos und Erinnerungen.
Es dauert nicht lange und wir werden von einem jungen Fräulein bedient.

Sie frägt uns – “Wissen sie schon was sie möchten?” Ja, jeweils ein großes Apfelsaftschorle bitte!
“Möchten sie auch etwas zu speisen?” – die erneute Frage. Ja – zuerst ein freundliches Nicken, gefolgt von einem zarten Lächeln. Sie dreht sich um und verschwindet hinter dem Tressen.
Unsere Tischnachbarn reden mir zu laut, das mag ich nicht. Ihr bzw unser Tisch ist fast voll mit Platten und einer riesen großen Glasschüssel. Auf den Platten erspähe ich Schnitzel mit Zitronenscheibe. Eine Metallplatte zeigt ihre Bratkartoffeln, hauchdünn geschnitten, goldbraun gebraten. Der Abschuss ist für mich die Bedeckung der Erdäpfel mit feinstgeschnittenen frischem Schnittlauch. Mein Bauch ruft: “JA”.
Meine Begleitung, die mich hier hin führte erzählt mir von heimischen Produkten. Eine Speisekarte gibt es hier nicht. Das Fleisch sei von Bauern aus der Region Freiburg. Der Apfelsaft von den Obstwiesen hier ums Eck.
Meine Begeisterung steigt von 100 auf 120 Prozent.
Unsere Getränke werden freundlich serviert, die junge Frau dreht sich um und geht. Etwas verdutzt blicke ich hier hinterher, erst jetzt werde ich aufgeklärt und promt erscheint ihr Antlitz hinter dem Tressen. Die große Schwenktüre zur Küche ging auf und eine etwas gebückte Frau mit weißen Haaren trat hin vor.
Frau Geri brauchte etwas bis sie uns am Tische begrüßte. “Was möchten sie speisen?” Wir haben folgende Speisen zur Auswahl. Sie erzählte etwas von einem Wildgericht und Pfannkuchen, ich glaube in etwas 5 Gerichte zählte Frau Geri auf. Doch meine Augen entschieden schon längst das Abendmahl.

Schnitzel mit Brägele, sollte es werden, so ist es wenn Mann zuhört … er vergisst einiges … ;)

Blicken, Quatschen, Staunen und Fremdhören (welches mich echt störte) unsere Tischnachbarn hatten köstliches Essen in ihren Bäuchen und auf den Platten. Was machen sie??? Sie reden teilweise über abnehmen …

Unsere Glasschüssel kommt, gebracht von der jungen Bedienung. Randvoll mit Salat aus der momentanen Saison, leicht angemacht mit Essig und Öl Dressing.
Lecker.
Wenn man beim oder am Essen ist vergisst man all zu leicht seine Aussenwelt und an diesem Platz nur gut so. Die Schnitzel wurden gebracht …
Eine kleine Portion bedeutet als Menge 2 Schnitzel, die Große besteht aus 3.
Lecker hat es geschmeckt und ein erneuten Besuch bei Zeiten steht nix im Wege. Die Telefonnummer zur Platzreservierung ist gespeichert.

Zum Zahlen kam sie, die Frau Geri wiederum persönlich. So wie am Anfang ohne eine geschriebene Speisekarte spazierte sie zeitlos zu uns an den Tisch. In der linken Hand die Rechnung, ein Ausdruck einer moderneren Kasse. In der anderen Hand eine etwas größere Holzkiste und eine Taschenlampe dazu.
Durch ein Handstrecken erreichte mich die humane Rechnung, Preise lass ich mal bewusst weg, hier.
Ich zog mein Portmonnaie und zahlte nur mit Scheinen, jetzt kam die Taschenlampe zum Einsatz und ich verstand die aktuelle Situation.
Ich, Frau Geri und die geheimnisvolle Holzkiste.
Sie leuchtete hinein und suchte das Wechselgeld in der Holzkasse, das hat Stil.

DANKESCHÖN, für diese super Erinnerungen – FRAU GERI!!!

(Kai Peter Jasny)

Unterwegs in Hamburg und Berlin.

2009 Juli 1
by Kai Peter Jasny

Angesteckt durch diesen Post von Cora.

War ich heute auch wieder unterwegs, in meinen Ordnern der Fotographie.

Das kam bei raus …

Hamburger Fernsehturm

(c) Kai Peter Jasny

Juli

2009 Juli 1

Korsika 2003

Die Menschen, denen auf Reisen Fremdes schnell und freundlich vertraut wird und die ein Auge fürs Echte und Wertvolle haben, das sind dieselben, welche im Leben überhaupt einen Sinn erkannt haben und ihrem Stern zu folgen wissen. Ein starkes Heimweh nach Quellen des Lebens, ein Verlangen, sich mit allem Lebendigen, Schaffenden, Wachsenden befreundet und eins zu fühlen, ist ihr Schlüssel zu den Geheimnissen der Welt, welchen sie nicht nur auf Reisen in ferne Länder, sondern ebenso im Rhythmus des täglichen Lebens und Erlebens begierig und beglückt nachgehen.

(Hermann Hesse, 1904)

Elektronisches Part III – “Daft Punk – Around The World”

2009 Juli 1

Mohnplumen.

2009 Juni 29
by Kai Peter Jasny

Dort wo sie am Montag noch vereinzelt zwischen den Kornähren standen und zärtlich rot gekleidet die Sonne anlachten. Dort ist ein neuer Ort und sie, die Mohnplumen sind hinfort.

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Paulo Coelho – “ONLINE books”

2009 Juni 25
by Kai Peter Jasny

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Warrior of the Light – “The magic instant”

2009 Juni 25
by Kai Peter Jasny
The magic instant
We have to take risks. We can only truly understand the miracle of life when we let the unexpected manifest itself.

Every day – together with the sun – God gives us a moment in which it is possible to change everything that makes us unhappy. Every day we try to pretend that we don’t realize that moment, that it doesn’t exist, that today is just the same as yesterday and will be the same as tomorrow. But if you pay attention, you can discover the magic instant. It may be hiding at the moment when we put the key in the door in the morning, in the silence right after dinner, in the thousand and one things that all seem the same to us. This moment exists – a moment when all the strength of the stars passes through us and lets us work miracles.

Happiness is at times a blessing – but usually it’s a conquest. The magic instant helps us to change, drives us forward to seek our dreams. We shall suffer and go through quite a few difficult moments and face many a disappointment – but this is all transitory and inevitable, and eventually we shall feel proud of the marks left behind by the obstacles. In the future we will be able to look back with pride and faith.

Poor are those who are afraid of running risks. Because maybe they are never disappointed, never disillusioned, never suffer like those who have a dream to pursue. But when they look back – for we always look back – they will hear their heart saying: “What did you do with the miracles that God sowed for your days? What did you do with the talent that your Master entrusted to you? You buried it deep in a grave because you were afraid to lose it. So this is your inheritance: the certainty that you have wasted your life.”

Poor are those who hear these words. For then they will believe in miracles, but the magic instants of life will have already passed.

We must listen to the child that we once were, and who still lives within us. This child understands about magic instants. We can muffle his sobbing, but we can’t hush his voice.

If we aren’t reborn, if we don’t see life again with the innocence and enthusiasm of childhood, then there is no more sense to living.

There are many ways to commit suicide. Those who try to kill their body offend God’s law. Those who try to kill their soul also offend God’s law, although their crime is less visible to the eyes of man.

Let us be heedful of what the child within us has to say. Let’s not feel ashamed of it. Let’s not allow it to feel afraid, because it’s lonely and is scarcely ever heard.

Let’s allow the child within us to take the reins of our existence a little. This child says that one day is different from another.

Let’s make the child feel loved again. Let’s please this child – even if it means acting in a way that we’re not used to, even if it seems foolish in the eyes of others.

Remember that the wisdom of men is madness before God. If we listen to the child we bear in our soul, our eyes will shine once more. If we don’t lose contact with this child, we won’t lose contact with life.

Let’s live all the magic instants of 2009!

Love

There is always someone in the world waiting for someone else, whether in the middle of the desert or in the heart of some big city. And when these two people’s paths cross and their eyes meet, the whole of the past and the whole of the future lose all importance, and there only exists that moment and that incredible certainty that everything under the Sun was written by the very same Hand. The Hand that awakens Love and creates a sister soul for everyone who works, rests and seeks treasures under the Sun. Were it not for this, the dreams of the human race would make no sense.

Issue nº 201 (C) Paulo Coelho  symbol.jpg

Welches Märchen magst du?

2009 Juni 24
by Kai Peter Jasny

Wen möchtest du niemals küssen?

2009 Juni 24
by Kai Peter Jasny

Zeilen von ihm, ihm – Hermann Hesse.

2009 Juni 23
by Kai Peter Jasny

“Man muß durch Leid und durch die Verzweiflung hindurch, um wieder ans Licht zu kommen.”

(Hermann Hesse)

Mit dem Velo zum Geiersnest. (Don Quijotes Kampf gegen die Windräder)

2009 Juni 23


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Zum Warmfahren:

Berghauser Kapelle (428 m)
Schönberg

Westanfahrt von Ebringen  4 km / 195 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Wir beginnen die Auffahrt an der Abzweigung der L125 auf die K4953 auf 233 m Höhe, die Ebringen nur am Südrand tangiert. Die Auffahrt startet gemächlich, aber schon nach 600 m beginnt die Straße deutlich anzusteigen und weist an den steilsten Stellen 10 % auf.
Ebringen liegt links von uns, und erst am Ortsrand wird es wieder flacher. Nachdem die Straße sich dann in mehreren Kehren weiter hinauf geschwungen hat, kommt nach insgesamt 2,1 km wieder ein Teilstück mit Spitzenwerten von 8 %.
Nach 2,6 km erreichen wir schließlich den Parkplatz der Berghauser Kapelle auf 406 m Höhe rechts der Straße, links führt eine Straße weiter hinauf zum Gasthaus Schönberghof bis auf 500 m. Wir aber fahren weiter geradeaus, die Straße ist nun mehr oder weniger flach und schmiegt sich an den Südhang des Schönbergs, und nach 4,0 km folgt der höchste Punkt mit 428 m Höhe.
Die Abfahrt hinab nach Wittnau ist nur kurz, die Straße wird auf dem letzten Stück schlechter und nach insgesamt 6 km ist man in Wittnau (390 m).

und dann hoch zum Geiersnest:

Geiersnest (820 m)
Gerstenhalmeck

Südanfahrt von St. Ulrich  5 km / 365 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Um nach St.Ulrich zu gelangen besteht die Möglichkeit, in Freiburg oder in Ehrenkirchen zu starten. Von Freiburg aus gelangt man über Merzhausen, Au und Wittnau über die L 122 hoch nach Sölden. Die Straße steigt gleichmäßig mit Steigungen zwischen 6 % und 8 %. 500 Meter nach Sölden biegt man links auf die K4956 Richtung St. Ulrich.
Von Ehrenkirchen aus hoch über Bollschweil Richtung Freiburg fahren. Hier sind auch Maximalsteigungen von ca. 8 % zu erwarten. Nach ca. 4 km ist ebenfalls die Abzeigung auf die K4956 Richtung St.Ulrich erreicht.
Von dieser Abzweigung geht es nun 2 km mit ca.6 % das St. Ulrichertal nach hinten. Dann wird die Straße stetig steiler, bis nach insgesamt 4 km St. Ulrich auf 455 Metern erreicht ist.
Am Ortsausgang geht es eine Serpentine hoch und es beginnt der steilste Teil des Anstiegs. In der folgenden langen Gerade, die beim hochfahren nicht enden will und bei der Abfahrt hohe Geschwindigkeiten zulässt, werden bis zu 16 % erreicht. Anschließend steigt die Straße mit einigen Serpentinen, in denen sich eine gute Aussicht auf das gesamte Tal bietet, mit 8-12 % weiter, bis nach weiteren 4 km das Gasthaus Gerstenstüble erreicht wird. Es bietet eine gute Einkehrmöglichkeit, doch da es nur noch ein knapper Kilometer bis zum Gipfel ist, lohnt es sich noch mal alles aus sich rauszuholen, bis schließlich der 820 Meter hohe Wanderparkplatz erreicht ist.

Textquellen der Beschreibungen: Quäldich.de

70Km in 3:15h

Impressionen meiner Velofahrt:

Blick vom Parkplatz auf dem Geiersnest in Richtung Schauinsland.

Geier 1

Blick zum Kandel rüber.

Geier 2

Saftig Grün die Natur, herrlich!

Geier 3

Windräder am Schauinsland.

Geier 4

Geiersnest.

Geier 5

Beginn der Abfahrt nach Horben.

Geier 6

Mit dem MTB würde es HIER wohl weiter gehen.

Geier 7

Blicke zurück auf die Auffahrt und die Rheinebene.

Geier 8

Geier 9

Bis zur nächsten Bergtour, tschüss … ;)

(Kai Peter Jasny)

Was hast du schon mal geerntet?

2009 Juni 20

Pippi Langstrumpf

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach’ mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ….

Hey – Pippi Langstrumpf
trallari trallahey tralla hoppsasa
Hey – Pippi Langstrumpf,
die macht, was ihr gefällt.

Hey – Pippi Langstrumpf
trallari trallahey tralla hoppsasa
Hey – Pippi Langstrumpf,
die macht, was ihr gefällt.

Ich hab’ ein Haus,
ein kunterbuntes Haus
ein Äffchen und ein Pferd,
die schauen dort zum Fenster raus.
Ich hab’ ein  Haus,
ein Äffchen und ein Pferd,
und  Jeder, der uns mag,
kriegt unser 1 x 1 gelehrt.

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach’ mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ….

Hey – Pippi Langstrumpf
trallari trallahey tralla hoppsasa
Hey – Pippi Langstrumpf,
die macht, was ihr gefällt.

3 x 3 macht 6 – widdewidde
Wer will’s von mir lernen ?
Alle groß und klein – trallalala lad’ ich zu mir ein.

Ich hab’ ein Haus,
ein kunterbuntes Haus
ein Äffchen und ein Pferd,
die schauen dort zum Fenster raus.
Ich hab’ ein Haus,
ein Äffchen und ein Pferd,
und Jeder, der uns mag,
kriegt unser 1 x 1 gelehrt.

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Wir machen uns die Welt
Widdewidde wie sie uns gefällt ….

Hey – Pippi Langstrumpf
trallari trallahey tralla hoppsasa
Hey – Pippi Langstrumpf,
die macht, was ihr gefällt.

3 x 3 macht 6 – widdewidde
Wer will’s von uns lernen ?
Alle groß und klein – trallalala lad’ ich zu uns ein.

Womit baust du am liebsten?

2009 Juni 18
by Kai Peter Jasny